Einwegverpackung und Einweggeschirr für die Gastronomie
Becher, Teller, Schalen, Boxen und Tüten aus einer Hand. Papier und Karton, Bambusfaser, PLA, PET und PP, jeweils in der Ausführung, die zu Ihrem Gericht und Ihrer Menge passt. Alles bedruckbar, die niedrigste Einstiegsmenge liegt bei 1.000 Stück.
Warengruppen
Das komplette Programm
Sechs Warengruppen. Die deutschsprachigen Seiten sind verlinkt, die übrigen Produktdetails liegen auf den englischen Seiten.
Materialien
Nachhaltiges Einweggeschirr: was die Begriffe wirklich bedeuten
Nachhaltig, kompostierbar und biologisch abbaubar werden im Markt durcheinandergeworfen. Hier steht, was bei welchem Material tatsächlich belegt ist.
Papier und Karton
Der Grundstoff für Becher, Teller, Schalen und Boxen. Unbeschichtet geht er ins Altpapier. Sobald eine Fett- oder Feuchtigkeitssperre nötig wird, entscheidet die Beschichtung über die Verwertung, nicht das Papier.
Bambusfaser
Bambus wird bei uns als Kartonbasis eingesetzt, unter anderem bei Eisbechern und bei Deckeln aus Faserguss. Optisch erkennbar an der helleren, leicht gesprenkelten Oberfläche. Für US-Kompostierbarkeit liegen BPI-Zertifikate je Artikel vor.
Dispersionsbeschichtung
Wasserbasierte Beschichtung ohne aufkaschierten Kunststofffilm. Im Altpapier deutlich besser verwertbar als PE. Für stark fettende Speisen hält PE mehr aus, das ist der ehrliche Tausch.
PLA
Pflanzenbasierter Kunststoff mit der Optik von PET, industriell kompostierbar. Wichtig für den EU-Markt: PLA gilt in der EU-Einwegkunststoffrichtlinie als Kunststoff. Bei Trinkhalmen bedeutet das ein Verbot, bei Bechern und Behältern lediglich die Kennzeichnungspflicht.
PET und PP
PET ist glasklar und ausschließlich für kalte Getränke. PP ist dickwandig, siegelfähig und hält -10 °C bis 120 °C aus. Beide sind in der EU zulässig, Becher aus expandiertem Polystyrol dagegen nicht. Styropor führen wir nicht.
Zertifikate gelten immer artikelbezogen, nie pauschal für ein ganzes Sortiment. Fragen Sie den aktuellen Stand zu dem Artikel ab, den Sie tatsächlich bestellen wollen, und lassen Sie sich den Prüfbericht geben.
Anspruch
Hochwertiges Einweggeschirr: woran man es erkennt
Zwischen billigem und hochwertigem Einweggeschirr liegen selten mehr als ein paar Cent je Stück, aber der Unterschied steht auf dem Tisch. Drei Dinge machen ihn aus, und alle drei lassen sich im Angebot abfragen.
Grammatur statt Gefühl
Zwei Angebote über denselben Teller sind erst vergleichbar, wenn die Grammatur danebensteht. Ein 230er und ein 300er Karton fühlen sich in der Hand völlig verschieden an und kosten kaum verschieden.
Randausführung
Der geprägte Wellenrand am Teller und der eingerollte Rand am Becher sind die Stellen, an denen gespart wird. Sie entscheiden darüber, ob sich das Geschirr unter Last verzieht.
Druckqualität am Rand
Billiger Druck endet vor dem Rand oder verliert dort die Passgenauigkeit. Ein sauber bis in den Rand geführtes Motiv ist der sichtbarste Unterschied zwischen Neutralware mit Aufdruck und einem gestalteten Artikel.
Einwegkunststoffabgabe
Die Abgabe auf Einwegverpackungen: wen sie in Deutschland trifft
Seit 2024 zahlen in Deutschland Hersteller und Importeure bestimmter Einwegkunststoffprodukte eine Abgabe in einen staatlichen Fonds. Betroffen sind unter anderem Getränkebecher und Lebensmittelbehälter mit Kunststoffanteil. Die Abgabe richtet sich nach der in Verkehr gebrachten Menge.
Für Sie als Einkäufer ist eine Unterscheidung entscheidend: Abgabepflichtig ist, wer die Ware in Deutschland erstmals in Verkehr bringt. Bei einem Import bedeutet das in aller Regel den deutschen Importeur, also Sie, nicht den ausländischen Lieferanten. Das ist keine versteckte Kostenposition in unserem Angebot, aber es gehört in Ihre Kalkulation.
Zwei praktische Folgen: Rein papierbasierte Artikel ohne Kunststoffanteil fallen anders aus als beschichtete oder aus Kunststoff gefertigte, und die Abgrenzung hängt am konkreten Artikel. Klären Sie Registrierung und Umfang vor der ersten Einfuhr mit Ihrer Rechtsberatung oder der zuständigen Stelle, und nicht auf Zuruf eines Lieferanten, auch nicht auf unseren.
Der Ablauf
In drei Schritten zur ersten Palette
Von der Anfrage bis zur Lieferung. Die Termine stehen dabei, nicht nur die Reihenfolge.
Anfrage und Angebot
Artikel, Größe, Menge und Druckwunsch. Antwort innerhalb von 24 Stunden — mit Grammatur, Mindestmenge, Preis je Stück und Lieferzeit.
Muster und Freigabe
Kostenlose Lagermuster in 3 bis 5 Werktagen für Material und Verarbeitung, digitaler Andruck in 3 Werktagen für das Druckbild. Erst danach läuft die Serie.
Produktion und Versand
In der Regel 15 bis 25 Werktage ab Freigabe. Vor der Verladung wird geprüft, Packliste und Zollunterlagen liegen der Sendung bei.
Nachweise
Sieben Nachweise, artikelbezogen
Nachweise gelten je Artikel und je Markt, nie pauschal für ein Sortiment. Welche Unterlage für Ihren Artikel vorliegt, steht im Angebot — Zertifikatskopie auf Anfrage.
Branchen
Nach Branche
Dieselben Artikel, andere Fragen. Was ein Café beschäftigt, ist nicht das, woran ein Lieferdienst scheitert.
FAQ
Häufige Fragen zum Sortiment
Was ist der Unterschied zwischen Einweggeschirr und Einwegverpackung?
Welches Einweggeschirr ist wirklich nachhaltig?
Gibt es Einweggeschirr aus Bambus?
Ab welcher Menge liefern Sie?
Kann ich verschiedene Artikel in einer Bestellung kombinieren?
Sagen Sie uns, was Sie servieren
Artikel, Größe, Menge und das Gericht, das darauf liegt: mehr brauchen wir nicht für ein belastbares Angebot. Antwort innerhalb von 24 Stunden, kostenlose Lagermuster innerhalb von 3 bis 5 Werktagen.