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Häufige Fragen

Die Fragen, die deutsche Einkäufer uns tatsächlich stellen, mit den Zahlen dazu. Wo wir etwas nicht liefern können oder eine Auskunft beim Werk einholen müssen, steht das hier genauso.

Muster kostenfrei
Angebot innerhalb von 24 Stunden
Lieferung ab Werk in China, Versand nach DE, AT und CH
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Einstieg

Wie läuft eine erste Bestellung ab?

Sie nennen uns Artikel, Größe, Menge und ob bedruckt werden soll. Innerhalb von 24 Stunden kommt das Angebot. Nach Ihrer Freigabe erstellen wir einen digitalen Andruck, den Sie prüfen und freigeben, danach geht es in die Produktion. Die meisten Einkäufer fordern vorher Muster an, das empfehlen wir ausdrücklich.

Welche Angaben brauchen Sie für ein belastbares Angebot?

Fünf Dinge: Artikel und Größe, gewünschte Beschichtung, Menge je Größe, Druck (Farbanzahl und ob Druckdaten vorliegen) sowie der Lieferort. Je genauer diese Angaben sind, desto weniger Rückfragen brauchen wir und desto schneller kommt das Angebot.

Arbeiten Sie auch mit kleineren Betrieben?

Das hängt am Artikel, nicht an der Firmengröße. Papiertüten und Tragetaschen beginnen bei 10.000 Stück je Größe, unbedruckte Plastikbecher ab Lager sogar bei 1.000. Pappteller dagegen erst bei 30.000. Wenn Ihre Jahresmenge unter der Schwelle liegt, sagen wir das lieber gleich, als Sie durch drei Mailwechsel zu schicken.

Bekomme ich vor der Serie Muster?

Ja. Lagermuster sind kostenlos, Sie tragen nur die Fracht, und sie gehen in 3 bis 5 Werktagen raus. Bedruckte Muster und Muster aus Sonderwerkzeugen sind kostenpflichtig, die Kosten nennen wir vorher. Testen Sie das Muster mit Ihrem eigenen Getränk oder Gericht, nicht trocken auf dem Schreibtisch.

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Mengen und Preise

Wie hoch sind die Mindestbestellmengen?

Je Artikel und Größe: Papiertüten und Tragetaschen ab 10.000 Stück, Spitzboden- und Blockbodenbeutel ab 30.000, Pappbecher ab 20.000, Bechermanschetten ab 20.000, Eisbecher ab 20.000 je Motiv, Pappteller ab 30.000 (bei Dispersions- und BOPP-Ausführung ab 50.000), Einschlagpapier ab 30.000 Blatt. Bei Plastikbechern hängt es an der Ausführung: unbedruckte Lagerware ab 1.000, Siebdruck ab 10.000, IML ab 50.000, PET-Becher ab 10.000.

Gilt die Mindestmenge je Größe oder je Bestellung?

Je Größe. Zwei Größen desselben Artikels sind also zwei Mindestmengen, nicht eine geteilte. Das ist der Punkt, an dem die meisten ersten Kalkulationen kippen, deshalb sagen wir es vor dem Angebot. Eine Größe zu streichen ist fast immer die günstigste Entscheidung im ganzen Projekt.

Gilt die Mindestmenge auch für unbedruckte Ware?

Meistens ja, denn die Schwelle entsteht durch Rüstzeit und Maschinenbelegung, nicht durch den Druck. Bei Einschlagpapier etwa gelten die 30.000 Blatt für bedruckte und unbedruckte Ware gleichermaßen. Ausnahme sind unbedruckte Plastikbecher, die wir ab Lager schon ab 1.000 Stück abgeben.

Was treibt den Stückpreis?

In dieser Reihenfolge: Menge, Farbanzahl im Druck, Grammatur beziehungsweise Materialstärke, und die Beschichtung. Eine Farbe weniger im Motiv fällt dem Kunden selten auf und ist im Angebot sofort sichtbar. Bei der Grammatur zu sparen merkt der Kunde dagegen sofort, deshalb raten wir dort ab.

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Druck

Wie viele Farben sind möglich?

Im Flexodruck bis zu 7 Farben, auch vollflächig umlaufend, mit Pantone-Abstimmung für Ihre Markenfarbe. Bei Plastikbechern kommen zwei weitere Wege dazu: Siebdruck mit bis zu 6 Farben und IML mit unbegrenzter Farbanzahl in fotorealistischer Qualität.

In welchem Format brauchen Sie die Druckdaten?

AI, PDF oder EPS mit mindestens 300 dpi, Schriften in Pfade umgewandelt, Farben als Pantone- oder CMYK-Referenz. Die Prüfung Ihrer Druckdaten ist kostenlos. Wenn die Gestaltung noch nicht steht, erstellt unser Team aus Ihrem Briefing einen Entwurf.

Bekomme ich vor der Produktion einen Andruck?

Ja, einen digitalen Andruck innerhalb von 3 Werktagen, kostenlos. Bei Artikeln, bei denen die Oberfläche das Druckbild verändert, empfehlen wir zusätzlich ein physisches Vorserienmuster. Der digitale Andruck zeigt die Anordnung, nicht die Haptik.

Kann ich das Motiv zwischen zwei Produktionen wechseln?

Bei Flexo- und Siebdruck ohne Weiteres, es entstehen lediglich neue Druckformen. Bei IML nicht ohne Weiteres, denn dort wird eine neue Etikettenfolie gefertigt. Wenn Sie mit saisonalen Motiven arbeiten, ist das ein Argument gegen IML, auch wenn das Ergebnis dort am hochwertigsten aussieht.

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Material und Beschichtung

Welche Beschichtung passt zu welchem Gericht?

PE und Lack halten am meisten Fett zurück und sind die Wahl für Frittiertes, Gegrilltes und alles mit Sauce. Dispersionsbeschichtung kommt ohne Kunststofffilm aus und lässt sich im Altpapier besser verwerten, hält aber weniger aus. PLA ist pflanzenbasiert und industriell kompostierbar. Sagen Sie uns, was auf dem Artikel liegt und wie heiß es ist, dann grenzen wir ein.

Warum werden Größen mal in Litern, mal in Unzen angegeben?

Weil der Handel international in Unzen kalkuliert und in Deutschland in Litern eingekauft wird. Auf unseren deutschen Seiten steht deshalb die Literangabe vorn und die Unze daneben. Bei Bechern entscheidet für den Deckel ohnehin nicht der Liter, sondern der Öffnungsdurchmesser in Millimetern.

Gibt es Einweggeschirr aus Bambus?

Ja, Bambus wird als Kartonbasis eingesetzt, unter anderem bei Eisbechern und bei Deckeln aus Faserguss. Für die US-Kompostierbarkeit liegen Zertifikate vor, und zwar artikelbezogen und nicht pauschal für das Sortiment.

Liefern Sie Geschirr aus Zuckerrohr oder Bagasse?

Nein, derzeit nicht. Bagasse steht bei uns nicht im Programm, und wir führen lieber keinen Artikel, als einen, für den wir die Qualität nicht verantworten können. Wenn Bagasse für Ihr Projekt gesetzt ist, sind Sie bei einem darauf spezialisierten Lieferanten besser aufgehoben.

Worin unterscheiden sich PET- und PP-Becher?

PET wird tiefgezogen, ist glasklar, dünnwandiger und nur für kalte Getränke geeignet. PP wird im Spritzguss gefertigt, ist dickwandiger, hält -10 °C bis 120 °C aus und lässt sich versiegeln. PET, wenn das Getränk wirken soll, PP für Dickflüssiges, Toppings und den Lieferbetrieb.

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Lieferzeit und Versand

Wie lange dauert eine Produktion?

15 bis 25 Werktage nach Freigabe von Druckdaten und Anzahlung, bei einzelnen Artikeln 25 bis 30. Unbedruckte Lagerware geht deutlich schneller raus, teilweise in 3 bis 10 Werktagen. Der Andruck davor braucht 3 Werktage, und die Freigabe liegt bei Ihnen, was in der Praxis oft der längste Posten ist.

Wie lange dauert der Transport nach Deutschland?

Seefracht nach Nordeuropa üblicherweise 30 bis 40 Tage ab Verladung, dazu Zoll und Nachlauf. Ab Druckfreigabe sollten Sie also insgesamt rund 8 bis 10 Wochen einplanen. Für Muster und Kleinstmengen geht Luftfracht, das verkürzt den Transport auf wenige Tage, kostet aber ein Vielfaches.

Wer kümmert sich um Zoll und Einfuhr?

Das hängt von der vereinbarten Lieferklausel ab. Wir liefern sowohl ab Werk als auch verzollt bis zur Adresse, das legen wir im Angebot fest. Wichtig für Ihre Kalkulation: Zölle und Einfuhrabgaben hängen am Zielland und an der aktuellen Handelspolitik. Holen Sie sich die Landed-Cost-Zahl vor dem Vergleich mit einem deutschen Angebot bei Ihrem Zollberater.

Können Sie Nachbestellungen schneller liefern?

Ja, wenn Druckformen und Spezifikation unverändert bleiben. Dann entfallen Andruck und Formenbau, und die Produktion beginnt direkt. Planen Sie trotzdem den Seetransport ein, der bleibt gleich.

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EU- und deutsches Recht

Sind Einwegbecher aus Kunststoff in der EU noch erlaubt?

Ja. Die EU-Einwegkunststoffrichtlinie verbietet Trinkhalme, Besteck, Teller, Rührstäbchen und Becher aus expandiertem Polystyrol, also Styropor. Becher aus PP und PET fallen nicht darunter, sie tragen lediglich die vorgeschriebene Kennzeichnung. Styroporbecher führen wir nicht.

Gilt das Verbot auch für Trinkhalme aus PLA?

Ja. Die Richtlinie zählt PLA und andere Biokunststoffe als Kunststoff, deshalb sind auch PLA-Trinkhalme in der EU nicht verkehrsfähig. Für den deutschen Markt liefern wir daher Papierhalme, auch in der dicken Ausführung für Bubble Tea. Bei Bechern und Behältern ist PLA dagegen weiterhin zulässig, dort greift nur die Kennzeichnungspflicht.

Was bedeutet die Mehrwegangebotspflicht für meinen Betrieb?

Gastronomiebetriebe müssen in Deutschland zu Einwegbechern und bestimmten Einwegbehältern aus Kunststoff eine Mehrwegalternative anbieten, zum gleichen oder günstigeren Preis. Für kleine Betriebe unterhalb bestimmter Schwellen bei Fläche und Personal gelten Ausnahmen. Die Pflicht verbietet Einweg nicht, sie verlangt ein Angebot daneben. Prüfen Sie Ihren konkreten Fall mit Ihrer Kammer oder Rechtsberatung.

Wer zahlt die Abgabe auf Einwegkunststoff?

Wer die Ware in Deutschland erstmals in Verkehr bringt. Bei einem Import sind das in aller Regel Sie als Importeur, nicht wir als ausländischer Lieferant. Die Abgabe steht daher nicht in unserem Angebot, gehört aber in Ihre Kalkulation. Rein papierbasierte Artikel ohne Kunststoffanteil werden anders behandelt als beschichtete. Klären Sie Registrierung und Umfang vor der ersten Einfuhr mit Ihrer Rechtsberatung, nicht auf Zuruf eines Lieferanten, auch nicht auf unseren.

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Zertifikate

Welche Zertifikate können Sie vorlegen?

Für die US-Kompostierbarkeit liegen BPI-Zertifikate vor, für die Verwertbarkeit im Altpapier ein TÜV-Nachweis für Papierbehälter mit Deckel. Für den Lebensmittelkontakt arbeiten wir konform mit den Anforderungen der FDA und des deutschen LFGB. Alle Nachweise gelten artikelbezogen, nie pauschal für ein Sortiment, und wir stellen sie auf Anfrage bereit.

Sind Ihre Artikel in Europa industriell kompostierbar zertifiziert?

Für die EU-Industriekompostierung ist die Registrierung derzeit nicht durchgängig aktiv, und solange das so ist, führen wir sie nicht als Nachweis an. Fragen Sie den aktuellen Stand für den Artikel ab, den Sie bestellen wollen, dann bekommen Sie die tatsächliche Lage statt eines Werbeversprechens. Für heimkompostierbar liegt ein Nachweis vor, dieser gilt für dispersionsbeschichtete Behälter, nicht für Becher.

Sind die Artikel PFAS-frei?

Zu den Beschichtungen liegt ein Prüfbericht vor. Ein PFAS-frei-Zertifikat gibt es nicht, weder von uns noch von sonst jemandem, denn was existiert, ist ein Prüfbericht und kein Zertifikat. Wenn Ihnen ein Lieferant ein solches Zertifikat anbietet, sagt das etwas über den Lieferanten.

Bekomme ich FSC-Karton?

Auf Anfrage ja. FSC ist kein Standardmerkmal aller Artikel, sondern eine Ausführung, die beim Auftrag festgelegt wird. Wenn Sie eine Nachhaltigkeitsberichtspflicht haben, sagen Sie das im Angebotsstadium, nicht nach der Produktion.

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Qualität und Prüfung

Wie wird die Qualität geprüft?

Vor jedem Versand läuft eine Kontrolle auf Maßhaltigkeit, Grammatur, Druckbild und Dichtigkeit, mit AQL-Stichprobe über die Produktion. Geprüft wird je Auftrag, nicht jedes einzelne Stück. Eine unabhängige Prüfung durch SGS oder BV können Sie zusätzlich beauftragen.

Was passiert, wenn die Ware nicht der Spezifikation entspricht?

Bei Abweichungen von der freigegebenen Spezifikation und bei Transportschäden ersetzen wir die Ware. Melden Sie den Fall mit Fotos und der Chargennummer, dann klären wir, ob nachgeliefert oder gutgeschrieben wird. Diese Zusage steht auch auf unserer englischen Seite und gilt unverändert für deutsche Kunden.

Wie stelle ich sicher, dass die Serie dem Muster entspricht?

Lassen Sie das freigegebene Vorserienmuster als Referenz im Auftrag festhalten, zusammen mit Grammatur und, wo relevant, der Fettdichtigkeit als Zahl. Was nicht in der Spezifikation steht, ist im Streitfall nicht vereinbart. Ein Muster im Schrank ohne schriftliche Referenz hilft wenig.

Ihre Frage war nicht dabei?

Schreiben Sie uns kurz. Antwort innerhalb eines Werktags, ohne dass Sie erst ein Angebot anfordern müssen.

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